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persönliche Norm

Meine "persönliche" Modulnormen:

Zu Beginn meiner Modulbau-Epoche (2004) habe ich mir eine persönliche Norm entwickelt, die an die FREMO-Norm angelehnt, aber etwas einfacher war. Der Grund dafür war, dass ich einerseits die Modulkästen selber bauen wollte (daher einfach!) und mit Trix Express Modulen wahrscheinlich nie an FREMO-Treffen teilnehmen würde.

Stirnseiten:

Es gibt Schnittstellen 

  • für eine eingleisige Strecke in Hanglage (Breite 500 mm)

  • für die eingleisige ebene Strecke (Breite 500 mm)


 

  • für eine zweigleisige Strecke (Breite 560 mm, genau genommen 559,2 mm)

 

Seit 2010 habe ich aber bemerkt, dass fertige FREMO-Bausätze (wie sie von Harald Brosch angeboten werden) nicht viel teurer und in Summe daher schönen und kompakter sind. Seither verwende ich als Stirnseiten Standard-Profile nach FREMO B96. Hier noch ein Vergleich, der auch die Kompatibilität zeigt:

Verbindung der Module

Die Module werden mit Eisenschrauben mit Flügelmutter an den beiden Bohrungen links und rechts des Tragelochs verbunden. Sicherheitshalber gibt es noch ein Verschraubungsloch über dem Trageloch für den Fall, dass aus irgendwelchen Gründen (Geländegestaltung) eines der beiden anderen Löcher nicht verwendet werden kann.

Ob die Schienenverbinder an den Schienen bleiben ist noch nicht ganz ausdiskutiert. Wenn die Schienenverbinder dran bleiben, muss wohl beim Transport und beim Verstauen der Module etwas mehr achtgegeben werden, dass diese nicht irgendwo hängen bleiben. Der Vorteil einer sicheren Schienenverbindung und der Stromführung machen diesen Nachteil aber wett. Mittelleiter sind teilweise an den Endstücken vorhanden. Es ist aber auch kein Problem, diese beim Modulende generell zu entfernen und nur bei Bedarf zu verwenden.

Ich baue die Module inzwischen ohne Schienenverbinder, achte aber darauf, dass die Schiene nicht verklebt wird. So ist ein Einsetzen von Schienenverbindern und Mittelleitern beim Zusammenbau der Module jederzeit möglich.

 

Elektrik

Ringleitung:

Nach ersten Versuchen mit einer 4-poligen Ringleitung (2 Pole für Fahrstrom, 2 Pole für Wechselstrom) bin ich dann doch auf eine 3-polige Ringleitung umgestiegen, bei der alle DREI von Trix Express bedienten Pole (zwei getrennt Außenleiter und der Mittelleier) in der Ringleitung geführt werden. Das ermöglicht es, auf Wunsch auch Standard-Zweileiter-Loks einzusetzen, wenn die beiden Außenschienen elektrisch getrennt sind.

Wechselstrom werde ich nicht in der Ringleitung führen, da es sehr viele Module gibt, in denen weder Schalt- noch Beleuchtstrom nötig ist. Vielmehr werde ich bei jedem Moul, wo dies notwendig ist, zwei Buchsen an der Rückwand montieren um bei Bedarf Wechselstrom zuzuführen.

Die drei Pole der Fahrstrom-Ringleitung werden von 3 x 1 mm Stromkabel geführt, wie sie im Haushalt für Schuko-Stecker-Kabel verwendet werden.

  • Der gelb/grüne Pol ist der Mittelleiteranschluß
  • der blaue Pol der nördliche Außenleiter (Stichwort: Himmel)
  • der braune Pol der südliche Außenleiter (Stichwort. Erde)

Rechts ("östlich") mit Stecker, links ("westlich") mit Buchsen. 

Seit einiger Zeit verwende ich für die Ringleitung sogenannte Kaltgerätestecker-Verlängerungen. Mehr darüber unter "Elektrik"

Zweigleisige Module werden auch mit zwei Ringleitungen geführt. Die oben abgegebene Definition betrifft das südliche Gleis. Beim nördlichen Gleis ist die Belegung generell spiegelverkehrt (sowohl die Polbelegung des Gleises wie auch die Steckerbelegung.

(Weitere Details folgen ...)